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Sony Aibo

Sony: Roboterhund Aibo ist zurück mitsamt OLED Hundeaugen

Sony bringt den beliebten Spielzeug Roboterhund Aibo zurück aus dem Ruhestand.

Seit rund 11 Jahren ist es seitens Sony sehr still geworden um den Plastikwelpen, aber nun kommt die Neuauflage mitsamt LTE Konnektivität und Smartphone App.
Leider gibt es keine Pläne für einen Vertrieb außerhalb von Japan, aber wir können immer noch aus der Ferne zusehen :).

Aibo ist ein Spielzeug Roboterhund der versucht einen echten Hund zu imitieren und macht sonst nicht viel. Aibo kann laufen, Hände schütteln, sich setzen, mit einem Ball spielen, einen digitalen Juckreiz nachmachen und „hunderte“ andere Hundesachen.

Im unten stehenden Video könnt ihr viele weitere Details erkennen. Der Schwanz kann sich wedeln, die Ohren sind beweglich, der Mund öffnet sich und der Kopf dreht und kippt.

Die neue Version hat 22 Bewegungsachsen und eine „64-Bit-Quad-Core-CPU“.

Es befinden sich Berührungssensoren am Kopf, Kinn und Rücken, ein Lautsprecher für Hundegeräusche und vier Mikrofonen für Sprachbefehle von stolzen Besitzern. Aibo hat ein paar OLED Welpen-Augen mit denen er blinzeln und zu zwinkern kann.
Tatsächlich sehen kann der Roboterhund aber eher über eine Nasenkamera und ein SLAM-Setup (simultane Lokalisierung und Kartierung) im Mund.

Ähnlich wie bei einem echten Hund ist das Besitzen von einem Aibo eine kostspielige Sache. Die Adoption über Sonys Onlineshop kostet 179.000 Yen (in etwa 1.490 €). Die tägliche Pedigree Rechnung kann ausgelassen werden aber der Roboterwelpe braucht trotzdem ein stetige Ernährung von Megabyte Futter.

Mit dem Kauf kommt auch ein verpflichtendes drei Jahre „Aibo Basic Abo“ welches mit etwa 22 € pro Monat aufschlägt (es gibt auch eine pauschalisierte Variante von in etwa 676 €). Diese Gebühren gehen für den LTE Zugang des Welpen und die Nutzung der Cloudinfrastruktur von Sony.
Die Gebühren sind nicht nur obligatorisch, es gibt sogar eine Annullierungsgebühr von 73 € zuzüglich 3,70 € für jeden restlichen Monat der Vertragslaufzeit.

Ich finde das bestenfalls komisch, aber ich bin auch kein Japaner. Für mich wäre eine wireless Variante sicherlich die bessere Lösung.

Sony sagt das sich Aibo „konstant verändert und wächst mit aktualisierten Daten aus der Cloud“ und verspricht, dass „die Herangehensweise an die Pflege von Aibo mit der Zeit seine Persönlichkeit allmählich prägen wird – Aibo könne ein Partner sein, ein wilder, lustiger liebender Begleiter oder irgendetwas dazwischen.“

Über die Cloud Dienste gibt es außerdem Zugriff auf die Smartphone-App „My Aibo“, mit der Einstellungen vorgenommen werden können, die Bilder der Nasenkamera können ebenfalls betrachtet werden und über eigenen App Store können neue „Kunststücke“ heruntergeladen werden.

Mit dem Slam-System kann Aibo das Haus Kartografieren, Hindernissen ausweichen und die kürzeste Entfernung von einem Ort zum anderen herausfinden.

Im Lieferumfang ist ein Spielzeug Ball enthalten. Gegen eine Extragebühr von 22 € ist auch ein Spielzeug Knochen zu haben.

Der neue Aibo ist ab sofort in Japan vorbestellbar und wird am 11. Januar veröffentlicht.

Ob der neue Aibo wie sein Vorgänger Kultstatus erreichen kann bleibt abzuwarten.

Ahmet Arnautovic

Ahmet wohnt in Wels (Österreich) und ist Mitbetreiber und Author von Dachbits. Er erstellt und verwaltet Webseiten seit 2002. Wenn er nicht gerade im Code wühlt kann man ihn beim spielen an der Dreamcast finden.

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